Der Staat der Frauen

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„Nicht sein kann, was nicht sein darf.“

Christian Morgenstern, 1909

Disclaimer

Dies ist eine frei erfundene Geschichte. Jede Ähnlichkeit mit Organisationen, lebenden oder verstorbenen Personen wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.

Warnhinweis

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass der vorliegende Roman Inhalte enthält, die für einige Leserinnen und Leser möglicherweise verstörend oder belastend sein könnten. Im Interesse Ihres Wohlbefindens und Ihrer psychischen Gesundheit bitten wir Sie, die folgenden Hinweise sorgfältig zu beachten:

Dieser Roman beinhaltet:
– explizite Darstellungen sexueller Handlungen
– Szenen mit körperlicher und psychischer Gewalt
– Beschreibungen von Folter
– Schilderungen von Missbrauch in verschiedenen Formen

Die Lektüre dieses Werkes könnte:
– Albträume oder Schlafstörungen hervorrufen
– bestehende psychische Belastungen verstärken
– bei sensiblen Personen zu vorübergehenden oder anhaltenden psychischen Störungen führen.

Wir empfehlen Ihnen, Ihre persönliche Verfassung und eventuelle Vorbelastungen zu berücksichtigen, bevor Sie mit der Lektüre beginnen. Sollten Sie sich unsicher sein, ob die Inhalte für Sie geeignet sind, ziehen Sie bitte das Gespräch mit einer Vertrauensperson oder einem Fachexperten in Betracht.

Ihre psychische Gesundheit hat oberste Priorität. Sollten Sie während des Lesens Anzeichen von Überforderung oder Belastung bemerken, legen Sie das Buch bitte beiseite und suchen Sie gegebenenfalls professionelle Unterstützung.

Wir wünschen Ihnen eine reflektierte Leseerfahrung.

Googeln Sie nicht.

Sie werden nichts finden.

Den „Staat“ gibt es nicht.

Sie werden nichts über uns finden.


  • Vor etwa neun Jahren. Die Nacht lag leblos über der Stadt. Giulia griff in ihre Tasche. Ihre Fingerspitzen tanzten auf Glas und Metall. Vertraute Freunde in der Stille. Sie prüfte noch einmal, ob sie hatte, was sie brauchte. Alles hatte seinen charakteristischen Klang, ein eigenes Flüstern in der Stille. Eine schöne Auswahl hatte sie vorbereitet.… weiterlesen

  • Etwa neun Jahre später. Es war für Lia nicht ungewöhnlich, dass sie heimlich, im Stillen, bewundert wurde. Sie wusste um ihre Ausstrahlung und um die vermeintliche Exotik, die sie in der modernen Welt umgab. Eine Künstlerin, feminin und doch dominant. Dominant auf den zweiten Blick. Versteckt. Ihre Dominanz schlich sich an. War für das männliche… weiterlesen


über das Buch:

Was, wenn Macht nicht genommen wird – sondern fürsorglich übertragen?
Was, wenn Liebe nicht befreit – sondern bindet?
Und was, wenn eine Geschichte beginnt, Dich zu lesen?

Als Lia Tom begegnet, glaubt sie an Zufall. An eine späte Liebe. An einen verletzten Mann. An die Möglichkeit, jemanden zu heilen.

Doch Tom trägt eine Vergangenheit in sich, die nicht ihm gehört. Über Jahre wurde er unwissentlich Teil eines Systems, das im Verborgenen wirkt: Der Staat der Frauen.

Ein internationales Netzwerk.
Unsichtbar.
Ritualisiert.
Hierarchisch organisiert.

Sieben Rätinnen bilden den Hohen Rat. Und im Zentrum ihrer Macht steht ein uraltes Ritual, das nur eines verlangt:

Ein Opfer.

Je tiefer Lia in diese Welt eindringt, desto klarer wird ihr:

Tom ist kein Liebhaber.
Kein Zufall.
Kein Opfer.

Tom ist ein Vermögenswert.
Ein Werkzeug.
Und möglicherweise der Schlüssel zur Krönung einer Königin.

Lia erkennt die Brutalität des Systems.

Und entscheidet sich trotzdem.

Nicht für Flucht.

Für Zugehörigkeit.

Der Staat der Frauen ist ein leiser, unerbittlicher Roman über ritualisierte Macht, freiwillige Bindung und kollektives Gedächtnis – und die beunruhigende Erkenntnis, dass manche Systeme nicht durch Gewalt überleben, sondern durch Rituale, Narrative und den menschlichen Wunsch, geführt zu werden.

Warnung.

Dieses Buch ist kein Buch.
Nicht die Leser lesen das Buch.
Das Buch liest die Leser.